CO2OL: Klimafreundlich unterwegs

Schornsteinfeger-Handwerk unterstützt Regenwald-Aufforstung


Sankt Augustin/ Berlin. Fast täglich prüft der Schornsteinfeger, ob Heizungsanlagen energieeffizient und emissionsarm arbeiten und die Umwelt möglichst wenig belasten. Jetzt ist auch der Weg zur Arbeit CO2-neutral. Kompensiert werden die Fahrzeugemissionen über ein Schutzwaldprojekt in Panama. Innerhalb des Gesamthandwerks übernehmen die CO2OL-Schornsteinfeger eine Vorreiterrolle, keine andere Berufsgruppe setzt sich in dieser Weise für den Klimaschutz ein.

In einigen Kehrbezirken - vor allem in innerstädtischen - sind die Schornsteinfeger schon immer umweltfreundlich unterwegs. Mit dem Fahrrad geht es von Kunde zu Kunde, je nach Auftrag ist das Werkzeug gleich dabei. Wo dies aufgrund der größeren Entfernungen oder Werkzeugmengen nicht möglich ist, nutzt der Schornsteinfeger sein Betriebsfahrzeug. Diese täglichen Fahrten zum Kunden produzieren CO2 und damit Emissionen, die der Schornsteinfeger mit seiner Arbeit eigentlich vermeiden hilft. Unsere Bilanz lässt sich verbessern, meinte der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks im Jahr 2012, und baut seitdem sein Engagement im Klimaschutz beständig aus. Über ein Jahr lang sind Schornsteinfeger nun bereits klimafreundlich unterwegs. Die Unterstützung von CO2OL, einem vom FSC zertifizierten Klimaschutzprojekt, kommt gut an bei den Kunden, bestätigt Verbandspressesprecher Stephan Langer. "Jeder Innungs-Schornsteinfeger hat die Möglichkeit seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu beeinflussen, in erster Linie durch klimabewusstes Verhalten. CO2OL bietet darüber hinaus die Chance, nicht vermeidbare Emissionen mit der Aufforstung eines Regenwaldgebietes auszugleichen." Die Kompensationszahlungen der teilnehmenden Betriebe werden in ein Schutzwaldprojekt in Panama investiert. Welcher Schornsteinfeger klimafreundlich fährt, erkennen Kunden am CO2OL-Aufkleber auf dem Fahrzeug.

Schornsteinfeger retten Regenwald
Die Aufforstung als Mischwald und die anschließende Waldbewirtschaftung erfolgt nach ökologisch-nachhaltigen sowie sozialethischen Richtlinien und wird vor Ort durch Experten betreut. Nach ihrer Aufforstung wird diese Regenwaldfläche künftig CO2 binden und dadurch einen Beitrag im globalen Klimaschutz leisten. Gleichzeitig verhindern die neu angepflanzten heimischen Baumarten Bodenerosion, sichern die Artenvielfalt von Tieren wie auch Pflanzen und sorgen für Beschäftigung vor Ort. Damit unterstützt das Schornsteinfegerhandwerk nicht nur den Klimaschutz, sondern die Bewahrung des Ökosystems Regenwald und die faire, verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit der lokalen Landbevölkerung.

Mehr Informationen zum Handwerk: www.schornsteinfeger.de

Mehr Informationen zu CO2OL: www.co2ol.de