Luftdichtigkeitsmessgerät Fabrikat WÖHLER BC 21

Blower-Door-Test

Wir ermitteln, ob Ihr Gebäude dicht ist.

Zur Messung der Luftdurchläsigkeit nach dem heute üblichen "Blower-Door-Messverfahren" wird im Gebäudeinneren mit Hilfe eines drehzahlgeregelten Ventilators, der in einen Tür- oder Fensterrahmen eingebaut wird, eine definierte Druckdifferenz zur Außenluft erzeugt. Der vom Ventilator geförderte Volumenstrom ist dann genauso groß wie der Gesamtvolumenstrom durch alle Leckagen und damit ein Maß für die Luftdurchlässigkeit bzw. Luftdichtheit der Gebäudehülle. Er wird Leckagestrom genannt.

Die Kosten für eine Luftdurchlässigkeitsmessung mit dem Blower-Door-Verfahren hängen vom Umfang der Untersuchungen ab.
Bei einer Basismessung wird von uns zunächst geprüft, ob das Gebäude für die Messung entsprechend vorbereitet wurde (z. B. Fenster geschlossen, Luftdurchlässe der Lüftungsanlage geschlossen bzw. abgeklebt, Siphon mit Wasser gefüllt, Feuerstätten gelöscht). Sodann werden die Leckageströme für Unter- und Überdruck gemessen und die Luftwechselrate bei 50 Pascal berechnet. Außerdem werden große Leckagen in der Gebäudehülle geortet, die möglicherweise zu Bauschäden durch Tauwasserausfall oder anderen Problemen führen könnten. Messbedingungen und -ergebnisse werden in einem Protokoll schriftlich festgehalten.
Eine erweiterte Messung umfasst über den Umfang der Basismessung hinaus eine detaillierte Untersuchung der Leckageverteilung und erfordert daher einen größeren Aufwand. Sie ist vor allem dann zu empfehlen, wenn die Luftdurchlässigkeit der Gebäudehülle größer ist als geplant oder durch ein Regelwerk vorgegeben wird.

Interesse? Weitere Fragen? Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung!


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