KfW-Mittel für Gebäudesanierung können wieder fließen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat am 27.01.2010 dem Vorschlag von Bundesbauminister Peter Ramsauer zugestimmt, im Vorgriff auf den Haushalt 2010 die Programme zur CO2-Gebäudesanierung weiter zu bedienen. Damit kann die KfW Anträge auf zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren bewilligen - obwohl der Haushalt 2010 noch nicht in Kraft getreten ist.

Der HaustechnikDialog hatte hier über das Einfrieren der KfW-Fördermittel durch die Bundesregierung berichtet. Jetzt kann die KfW Anträge auf zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren auch vor Abschluss der Haushaltsverhandlungen wieder bewilligen.

Bundesbauminister Peter Ramsauer dazu: "Wir konnten den Januar durch Umschichtung von Mitteln überbrücken. Mir war wichtig, dass keiner im Regen stehen bleibt. Jetzt hat der Haushaltsausschuss Klarheit geschaffen. Für umweltbewusste Häuslebauer und Sanierer sind das gute Nachrichten. Übrigens auch für unsere Wirtschaft und für das Klima."

Damit können die Anträge zum energieeffizienten Bauen und Sanieren auch vor Abschluss der Haushaltsverhandlungen durch die KfW bewilligt werden.

Ramsauer weiter: "Wir haben im Entwurf des Bundeshaushaltes 2010 für die Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren rund 1,1 Milliarden Euro eingestellt. Seit dem Neustart des Programms im Jahre 2006 konnten mehr als 1,4 Millionen Wohnungen energiesparend gebaut oder saniert sowie mehr als 630 kommunale Einrichtungen wie Schulen und KITAS saniert werden. Durch die Maßnahmen werden jedes Jahr rund vier Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids eingespart. Mit dem Programm leistet die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag, um die Klimaschutzziele zu erreichen."

Quelle: www.haustechnikdialog.de

(28.01.2010)


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