Darauf kommt es beim Dämmen an

  • Die Dämmung der Bauteile soll an den Stoßstellen lückenlos ineinander greifen. 
  • Bei einer Erneuerung von Fenstern und Dächern sollte eine spätere Außenwanddämmung bereits berücksichtigt werden, indem z.B. der Dachüberstand oder Überstand der Fensterbank bereits dementsprechend gewählt wird. 
  • Fenster werden optimal im Zentrum der Außenwanddämmung eingebaut. 
  • Wenn Bauteile die Dämmhülle durchstoßen, dann sollten Materialien mit möglichst geringer Wärmeleitfähigkeit verwendet werden. 
  • Außenbauteile sollten nicht mit einem spitzen Winkel  (< 90º) aneinander stoßen, weil dadurch eine hohe Wärmebrückenwirkung erzeugt wird.
  • Das Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems ist nur bei Temperaturen über 5º C möglich. 
  • Die Dämmschicht sollte bei nachträglichen Arbeiten nicht durchbohrt werden. 
  • Die Fensterlaibungen sind unbedingt zu dämmen (Empfehlung: mind. 3 cm).
  • Der vorhandene Putz muss tragfähig sein.
  • Bei einer Außenwanddämmung müssen in aller Regel die Regenfallrohre nach vorne verlegt werden.
  • Achten Sie darauf, dass die Arbeiten fachmännisch ausgeführt werden! Bei Wärmedämmverbundsystemen z.B. sind die Systemelemente der Anbieter exakt aufeinander abgestimmt.


(Meißen, 16.06.2008)


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